Projekte

ProDune

Das Projekt ProDune wird in der Zeit von 01.11.2018-31.10.2021 vom BMBF unter der Fördernummer 03KIS125-03KIS126 gefördert.


Acronym: ProDune
Titel: Prozesse des äolischen Sedimenttransports zur Unterstützung eines aktiven Küstenschutzes
Fördernummer: 03KIS125-03KIS126
Laufzeit: 01.11.2018 - 31.10.2021
Inhaltsangabe: Natürliche und naturnahe Küstenschutzdünen bilden ein wesentliches Element des Küstenschutzes. Als Rückzugs- und Lebensraum vieler Tierarten und als Attraktionspunkt in der touristischen Nutzung prägen sie das Bild der Natur- und Kulturlandschaft an den Küsten von Nord- und Ostsee in einzigartiger Weise. Der äolische (windinduzierte) Sedimenttransport spielt eine wesentliche Rolle bei der Entstehung und Veränderung von Küstenschutzdünen. Die dabei ablaufenden Prozesse weisen auf Grund der vielen Einflussgrößen, wie z.B. geografische Lage, Wind, Regen, Frost und Bewuchs, eine hohe zeitliche und räumliche Variabilität auf. Bereits existierende Modelle zur Beschreibung des Sedimenttransports in Dünen stammen in der Regel aus Wüstengebieten und sind nur eingeschränkt auf den Sedimenttransport im Küstenbereich der Nord- und Ostsee übertragbar.
Das Projekt zielt daher auf die systematische Untersuchung der windinduzierten Transportprozesse und auf die Quantifizierung des Einflusses von Sandfangmaßnahmen zur Unterstützung der natürlichen Dünenentwicklung im Rahmen eines nachhaltigen Küstenschutzes. Dazu wird die RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die physikalischen Prozesse sowohl im Windkanal als auch an ausgewählten Küstenabschnitten der Ostfriesischen Inseln untersuchen. Die Ergebnisse werden, basierend auf einem systematischen Ansatz zur Dünendynamik, in Handlungsempfehlungen zusammengeführt, um zukünftig eine bessere Beurteilung der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Sandfangmaßnahmen im Planungs- und Umsetzungsprozess zu erreichen.
Schlüsselwörter: Meeresregionen, Dünen, Sediment, Küstenschutz, Windkanal, Ostfriesische Inseln
Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf

Acronym: ProDune-A
Titel: Prozesse des äolischen Sedimenttransports zur Unterstützung eines aktiven Küstenschutzes Vorhaben: Experimentelle und in-situ-Messungen zur Bestimmung der Prozesse des äolischen Sedimenttransports an Küstenschutzdünen
Fördernummer: 03KIS125
Laufzeit: 31.10.2018 - 30.10.2021
Inhaltsangabe: Natürliche und naturnahe Küstenschutzdünen bilden ein wesentliches Element des Küstenschutzes. Als Rückzugs- und Lebensraum vieler Tierarten und als Attraktionspunkt in der touristischen Nutzung prägen sie das Bild der Natur- und Kulturlandschaft an den Küsten von Nord- und Ostsee in einzigartiger Weise. Der äolische (windinduzierte) Sedimenttransport spielt eine wesentliche Rolle bei der Entstehung und Veränderung von Küstenschutzdünen. Die dabei ablaufenden Prozesse weisen auf Grund der vielen Einflussgrößen, wie z.B. geografische Lage, Wind, Regen, Frost und Bewuchs, eine hohe zeitliche und räumliche Variabilität auf. Bereits existierende Modelle zur Beschreibung des Sedimenttransports in Dünen stammen in der Regel aus Wüstengebieten und sind nur eingeschränkt auf den Sedimenttransport im Küstenbereich der Nord- und Ostsee übertragbar.
Das Projekt zielt daher auf die systematische Untersuchung der windinduzierten Transportprozesse und auf die Quantifizierung des Einflusses von Sandfangmaßnahmen zur Unterstützung der natürlichen Dünenentwicklung im Rahmen eines nachhaltigen Küstenschutzes. Dazu wird die RWTH Aachen in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) die physikalischen Prozesse sowohl im Windkanal als auch an ausgewählten Küstenabschnitten der Ostfriesischen Inseln untersuchen. Die Ergebnisse werden, basierend auf einem systematischen Ansatz zur Dünendynamik, in Handlungsempfehlungen zusammengeführt, um zukünftig eine bessere Beurteilung der Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit von Sandfangmaßnahmen im Planungs- und Umsetzungsprozess zu erreichen.
Schlüsselwörter: Meeresregionen, Dünen, Sediment, Küstenschutz, Windkanal, Ostfriesische Inseln
Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf