Projekte

LEDA-K2

Das Vorhaben LEDA-K2: Laserscanaufnahmen durch Einsatz von Drohnen (UAV) zur Aufnahme von Küstengebieten und Entwicklung von teilautomatisierten Softwareverfahren bei der Luftbildauswertung aus UAV-Befliegungen wurde in der Zeit 01.05.2013 – 31.01.2014 unter dem Förderkennzeichen 03KIS0105 vom BMBF durch den Projektträger Jülich gefördert.

Damit wurden die Arbeiten aus dem Vorhaben LEDA-K: Mobiles Laserscanning und Einsatz von Drohnen zur Aufnahme von Küstengebieten und Küstenschutzbauwerken (03KIS0104) mit einer Laufzeit vom 01.10.2012 – 31.01.2013 fortgesetzt.

Eine projektbegleitende Gruppe wurde nicht eingerichtet.

Acronym: LEDA-K2
Titel: LEDA-K2: Laserscanaufnahmen durch Einsatz von Drohnen (UAV) zur Aufnahme von Küstengebieten und Entwicklung von teilautomatisierten Softwareverfahren bei der Luftbildauswertung aus UAV-Befliegungen
Fördernummer: 03KIS105
Laufzeit: 01.05.2013 - 31.01.2014
Inhaltsangabe: Die Aufnahme des küstennahen Bereiches mittels Drohnen soll bei erfolgreicher Anwendung und positiven Ergebnissen bei den meteorologischen, technischen, methodischen und finanziellen Untersuchungsschwerpunkten im Forschungsprojekt dazu führen, dass dieses Verfahren erstmals und dann zukünftig dauerhaft bei der Überwachung von Sturmflutschäden und der Zustandsermittlung von Strand, Düne und Küstenschutzbauwerken in allen Küstenländern Deutschlands eingesetzt werden können. Der Antragsteller erhofft sich einen enormen Informationsgewinn, da nun neben den bildgebenden Verfahren aus dem LEDA-K Projekt auch Vermessungsdaten aus ALS mittels Drohnen gewonnen werden könnten, was zu einer weiteren Steigerung der Kosteneffizienz führen muss und zukünftig eine Alternative zu allen bisherigen boden-, luft- oder satellitengestützten Orthophoto-/ALS-Aufnahmen ist. Den Küstenschutzbehörden und anderen behördlichen Entscheidungsträgern könnte eine kostengünstige, flexible und zeitsparende Alternative zu anderen, herkömmlichen Verfahren aufgezeigt werden.
Geplant ist neben dem Aufbau geeigneter Fluggeräte, der Einsatz optimaler Sensoren und neuester ALS-Kleinstscanner mit paralleler Softwareentwicklung, die speziell auf die Hardware sowie die Aufgaben im Küsten- und Umweltschutz an Nord- und Ostsee angepasst sind. Alle Projektteile sind kurzfristig (9 Monate), stark abgestimmt (Siehe Zeitplan) und kostengünstig vernetzt und durch mehrfache Testmessungen valuier- und plausibilisierbar.

Küsten- und Umweltschützer sollen kurzfristig ALS-Aufnahmen mittels Drohen aufnehmen und die Pflege von 3D-Modellen von Geländeabschnitten mittels einer teilautomatisierten Spezialsoftware durchführen, um u.a. Verformungen, küstendynamische Prozesse und Bewuchsänderungen zu dokumentieren. Es können Entwicklungstendenzen und ¿prognosen abgeleitet werden und zusammen mit den LEDA-K Ergebnissen aus den Luftbildbefliegungen und MLS-Vermessungen eine Vielzahl küstenrelevanter Daten ermittelt werden. Durch gezielte, relativ häufige Befliegungen und damit DGM-Anpassungen lassen sich Gesetzmäßigkeiten in der Küstenentwicklung schneller erkennen und Küstenschutzmaßnahmen ggf. schneller und damit kostengünstiger einleiten. Die zu entwickelnde Softwarelösung wird ein spezialisiertes Programmpaket darstellen, welches direkt auf den deutschen Küstenraum zugeschnitten ist und am Ende des Projekts als ein Berichtsbestandteil dann kostenfrei für die deutschen Küstenländer zur Verfügung steht.

Schlüsselwörter: Laserscan, Drohnen
Kontakt:

Dr. agr. Lars Tiepolt

Publikationen:

Tiepolt, L.: Abschlussbericht LEDA-K2 (03KIS0105) - Laserscanaufnahmen durch Einsatz von Drohnen (UAV) zur Aufnahme von Küstengebieten und Entwicklung von teilautomatisierten Softwareverfahren bei der Luftbildauswertung aus UAV-Befliegungen, 2014.
Abschlussbericht